Auch dieses Jahr durften die Visper Volleyballerinnen erneut das Wallis am Schweizer Schulsporttag vertreten. Nachdem sie letztes Jahr bis ins Finale eingezogen waren und schliesslich mit einer Silbermedaille heimfahren durften, waren dieses Jahr die Erwartungen natürlich hoch. Doch gleich im ersten Match mussten die Visperinnen gegen die starken Baslerinnen aus Aesch antreten. Bei diesem Match auf Zeit verloren die Schülerinnen ganz knapp mit 11:12 nachdem sie zu Beginn stets knapp in Führung gelegen waren. Die weitere Gruppenphase war mit zwei klaren Siegen der Visperinnen von 20:3 und 24:8 eher unattraktiv für die Zuschauer und sie konnten diese somit als 2. beenden.

Der anschliessende Kreuzvergleich mit den erstplatzierten Mädchen der Bezirksschule Wettingen verlief zuerst sehr ausgeglichen, doch kurz vor der Endphase konnten die sehr starken Aargauerinnen 3 Punkte in Führung gehen. Diese wichtigen Punkte konnten die Visperinnen trotz einer schnellen taktischen Umstellung nicht wieder aufholen und unterlagen in diesem wichtigen Spiel, welches den Einzug in die Medaillenränge wieder möglich gemacht hätte. Die beiden Spiele, welche die Visperinnen verloren hatten, waren später exakt die Finalbesetzung des Schulsporttages, wobei die Bezirksschule Wettingen in 3 spannenden Sätzen die Baslerinnen schlugen.

Im letzten Spiel um den 5./6. Platz liessen die Visperinnen gegen die OS Wünnewil (Fribourg) nichts mehr anbrennen und dominierten das Spiel auf maximal 3 Sätze klar in 2 Sätzen mit 25:8 und 25:12.

Allgemein kann man sagen, dass dieses Jahr das Niveau der Mannschaften, die am Schweizer Schulsporttag teilnahmen, sehr stark variierte. Die Gruppenphase wurde deshalb auch oft so stark von der einen Mannschaft dominiert, dass viele schwächere Mannschaften kaum ins Spiel kamen. In den Rangierungsspielen änderte sich dies und die Mannschaften trafen auf Gegnerinnen, welche auf ihrem Niveau spielten, was zu viel spannenden Ballwechseln und Matches führte.

Auch dieses Jahr bestand das Team aus 1.-3. OS-lerinnen, was erhoffen lässt, mit einem guten Team auch 2019 an die Oberwalliser Ausscheidung antreten zu können. Die gemachten Erfahrungen der Jüngeren können genutzt werden um neue Spielerinnen zu instruieren und das Niveau weiter hoch zu halten. Sollte dies der Fall sein, wäre die Freude nicht nur bei den Teilnehmerinnen, sondern auch bei den Begleitpersonen und im Lehrerteam sehr gross.

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